
Liebe im Alter – anders schön… darüber sprach ich mit der Journalistin Kirstin Rüther im August. Es wurde ein sehr ausführliches Interview, und daraus folgte ein langer Bericht in „urbanes“ (Nr. 2/2011). Besonders erfreut war ich in diesem Zusammenhang über die Tatsache, dass sich eine frühere Klientin von Ich und Du bereit erklärt hatte, mit Frau Rüther über ihre geglückte Beziehung zu einem von mir vermittelten Herrn zu sprechen. Die Worte dieser - früh verwitweten - ehemaligen Klientin (heute 68 Jahre alt), haben mich sehr berührt, weil sie nichts beschönigen und sie sehr offen und ungeschminkt über diese späte Liebe spricht. Zum Schluss meinte sie: „Ich weiß, dass es wieder einen Abschied geben wird, dass einer vor dem anderen gehen muss und dass dies wieder schmerzlich werden wird. Doch das Leben, das uns noch bleibt, jetzt und hier miteinander zu teilen - das ist ein ganz großer Gewinn.“

Wo, wenn nicht hier auf der Medien-Seite, sollte ich meiner nachhaltigen Freude darüber Ausdruck verleihen, dass ich in diesem Jahr einer der Seelsorger in Wacken (4. bis 6. August 2011) sein durfte?! Es war eine großartige Erfahrung, und ich freue mich schon jetzt auf einen Einsatz im nächsten Jahr…
Seelsorger: Hilfe auch bei Liebeskummer
Wacken Sie sind 24 Stunden erreichbar, haben immer ein offenes Ohr und stehen Festivalbesuchern mit Rat und Tat zur Seite: die W:O:A-Seelsorger. Die 25 Personen starke Crew bietet Hilfe bei Angstzuständen, Panikattacken oder auch Liebeskummer. Seit dem vergangenen Jahr gehören die Seelsorger zum Festival, das Team hat sich jedoch verdreifacht, denn zahlreiche Metalheads wollen sich den Kummer von der Seele reden. Festival-Besucher erzählen sowohl von aktuellen Problemen als auch von Ballast, den sie schon lange mit sich herumtragen. Engagiert vom Festivalmanagement, entwickelte das Nordelbische Jugendpfarramt seine W:O:A-Seelsorge in Eigenregie. „Wir haben hier keinen Missionsauftrag, wir wollen den Leuten kurzfristig helfen“, sagt Seelsorger Ulli. Menschen jeglicher Religion könnten sich auf ein einfühlsames Gespräch mit den Helfern einlassen.

Am 12. April 2011 interviewte mich Friederike Gräff, Redakteurin der taz und derzeit Stipendiatin der FU Berlin für ein Projekt zum Thema „Warten – zur Umbewertung eines uralten Zustands“. Einem Aspekt aus diesem Komplex wollte sie sich mit mir „als Expertin in Sachen Partnervermittlung“ nähern mit der Frage „Welche Bereitschaft haben die Menschen heute, auf eine erfüllende Beziehung zu warten?“
Es war ein sehr langes und auch für mich außerordentlich interessantes Interview, weil ich mich mit vielen überraschenden Fragen konfrontiert sah.
Ich möchte aus Platzgründen hier nur meine Antwort auf eine Frage (Wie geduldig sind Ihre Klienten?) herausgreifen: Es gibt bei Ich und Du vier „Sorten“ Wartende. Erstens die Geduldig-Passiven. Sie signalisieren: Machen Sie mal, Frau Grave, ich weiß: so eine Sache kann dauern. Dann die Geduldig-Aktiven, die das Gleiche sagen, aber mit dem Zusatz: Hätten Sie etwas dagegen, wenn ich selbst auch noch aktiv werde? Als Drittes die Ungeduldig-Passiven, die sich mit dem Warten schwer tun und die nicht bereit sind, Kompromisse zu schließen, indem sie – beispielsweise - ihre Ausschlusskriterien abspecken. Von ihnen höre ich gelegentlich den Satz: Sie hätten mir gleich sagen sollen, dass ich nicht vermittelbar bin (dabei halte ich jeden Menschen, wirklich jeden für vermittelbar). Die vierte Kategorie sind die Ungeduldig-Aktiven, die oft anrufen, die Kompromiss-
vorschläge machen, die ihre K.-O.-Kriterien überdenken, die mit mir zusammen überlegen, was das Suchen und Finden einfacher machen könnte.

NUR SICH SELBST ZU LIEBEN IST AUF DIE DAUER LANGWEILIG „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an“, singt Udo Jürgens. Da mag was dran sein. Schließlich bedarf etwaig vorhandener Nachwuchs meist nur noch punktueller Betreuung, man selbst braucht noch keine, und das Ende der Lebens-
arbeitszeit ist, falls noch nicht eingetreten, zumindest in greifbare Nähe gerückt. Problematisch könnte es nur werden, wenn einem irgendwann der Partner verlustig gegangen ist, weil er das Bedürfnis nach der Sekretärin oder einem sonst wie gearteten Dekorationsobjekt verspürt. Dann steht man als weiblicher Single im siebten Lebensjahrzehnt dumm da. Oder? – Autorin Isabella Bernstein hat sich im Internet umgetan, um Wegen und Irrwegen gereifter Damen auf den Grund zu gehen. Ihre Erkenntnisse – die gerade unter dem Titel „Sexy Sixty“ erschienen sind – diskutiert sie mit Ulrike Grave von der Partnervermittlung Ich und Du und Gabriele Heise aus dem Kultwerk-Team.
Sexy Sixty. Späte Lust oder großer Frust?
18. Januar 2011 im Kultwerk West, Hamburg

Diese Diskussionsrunde hatte das Abendblatt launig angekündigt (siehe oben), und so war sie denn auch: munter mit lebhafter Publikums
beteiligung – auch einiger weniger anwesenden Herren. Die Junggesellin Isabella Bernstein erzählte Anekdoten aus ihrem Buch – wegen ihres sehr selbstbewussten Auftretens und ihrer äußerst wählerischen Haltung bei der Männersuche zwar nicht geeignet zum Solidarisieren und Identifizieren, aber durchaus unterhaltsam und, vor allem, sehr gut geeignet zum Polarisieren und Provozieren. Das wenig überraschende, aber ermutigende Fazit: Liebe kennt kein Alter. Sex eben so wenig. - Und wenn wir – älteren – Damen dann auch das Glück haben, dazu den „guten und freien Mann“ zu finden, könnte es noch richtig schön werden in den Sexy Sixties…

Unter der Rubrik GUTE FRAGE veröffentlichte die FTD am 7. Dezember 2010 folgendes kleine Telefon-Interview mit mir:
Betreff Was zusammengehört
Financial Times Deutschland: Heiner Geißler hat Schwarz-Grün eine „reelle Option“ genannt. Die SPD wirft ihm deswegen Kuppelei vor.
Wie kuppelt man richtig?
Ulrike Grave, Partnervermittlung Ich und Du: Das Wichtigste beim Verkuppeln ist, dass man gut zuhört und den Suchenden ernst nimmt. Beide Seiten haben in der Regel K.-o.-Kriterien. Beachtet man diese nicht, ist es keine seriöse Vermittlung. Auch heimliches Verkuppeln kann funktionieren: Man schaffe ein lockeres Umfeld, in dem sich Singles automatisch näherkommen – und dann: Kommunikationsbrücken bauen und Stoßgebete zum Himmel schicken! Für den Kuppler ist eine erfolgreiche Vermittlung natürlich Balsam für die Seele, er attestiert sich dann selbst eine enorme Menschenkenntnis…
"Ich und Du - Partnervermittlung mit evangelischem Gütesiegel 'Partnervermittlung ist Lebenshilfe' - sagt die Schweizer Evangelische-reformierte Kirche und unterstützt eine Partnervermittlung. In Deutschland findet sich nichts Vergleichbares bis auf die Hamburger Partnervermittlung Ich und Du. Seit zehn Jahren existiert sie mit einer Art evangelischem Gütesiegel. Ulrike Grave hat lange in der Telefonseelsorge des Diakonischen Werkes gearbeitet. In dieser Zeit erhält sie immer wieder Anrufe von Menschen, die unseriösen Partnervermittlungen auf den Leim gegangen waren. Neugierig geworden rufe ich bei Ulrike Grave in Hamburg an..."
Der Beitrag von Pfarrerin Kerstin Hanke (Stellvertretende Evangelische Rundfunkbeauftragte beim WDR) vom 25.02.09 kann unter www.kirchezumhoeren.de (Sendungen der Woche/Kirche in WDR 2) nachträglich angehört werden.
„Liebe, die nicht vom Himmel fällt“ –
einen sehr schönen Titel hat sich die Pfarrerin Kerstin Hanke für ihre
Sendung „Das Geistliche Wort“ ausgedacht, finde ich! Frau Hanke ist
Stellvertretende Evangelische Rundfunkbeauftragte beim WDR und geht in Ihrer
Sendung vom 15.02.09 der Frage nach „Warum
hilft die Kirche nicht bei der Partnervermittlung?“. Sie erzählt den
Hörerinnen und Hörern von einem Paar aus der Bibel, Rebekka und Isaak,
die durch einen Vertrauten der Familie, also eine Art Heiratsvermittler,
zusammengebracht wurden. Und schlägt dann den Bogen zu meiner
Partnervermittlung Ich und Du, die ja
schließlich auch vor nunmehr zehn Jahren mit kirchlichem Gütesiegel
startete. Originalzitate aus einem Interview, das Frau Hanke vor der
Sendung mit mir führte, wurden in eine wirklich unterhaltsame und
informative 15minütige Sendung eingebaut, gern nachzuhören unter www.kirchezumhoeren.de (Sendungen am Sonntag/Das Geistliche Wort/WDR 5), mit ihrer Hilfe den Partner fürs Leben zu finden.
Wie ist es, sich im Alter noch einmal zu verlieben? Was ist das beste Rezept für eine lange, glückliche Partnerschaft? Über diese Themen berichteten NDR 90,3 und Hamburger Abendblatt am 9.9.2008 zwei Stunden live aus der Axel-Springer-Passage - mit von der Partie zwei ältere Paare, die von ihren Erfahrungen erzählten, Nils Gerke (Leiter des Beratungszentrums St. Petri), Dr. Claus Wächtler (Chefarzt für Geriatrie), Thomas Tretow (Leiter der Tanzschule "die zwei") und Ulrike Grave (Inhaberin der Partnervermittlung Ich und Du).
Auszug aus dem Abendblatt vom 17.9.2008: Was kann man aber tun, wenn man allein stehend ist? Dann kann man sich auch Unterstützung bei einer Partnervermittlung holen. Die Paartherapeutin Ulrike Grave hat in Hamburg die Partnervermittlung Ich und Du gegründet und gibt Tipps, worauf dabei zu achten ist: "Eine seriöse Partnervermittlung kann man am Honorar ablesen, alles, was mehr als 1.000 Euro kostet, ist zu teuer. Die Menschen müssen während der Zeit, in der sie sich vermitteln lassen, eine Betreuung haben. Dazu gehört auch, dass ich jeden persönlich kennen lerne. Unglaublich finde ich, dass es Partnervermittlungen gibt, die gleich beim ersten Kontakt den Vertrag zur Unterschrift vorlegen. Unseriös ist es auch, den reizenden "Jürgen" in einer Anzeige zu beschreiben, den es gar nicht gibt." Zu Ulrike Grave kommen Menschen aller Altersgruppen, in der Hoffnung, mit ihrer Hilfe den Partner fürs Leben zu finden.
Unter der Überschrift "Immer noch ein Tabu" berichtete Mirjam Büttner von der Kirchenzeitung "Die Nordelbische" am 3.8.2008 sehr umfangreich über Ich und Du; hier einige Auszüge: Orangefarbene Wände, weiches Licht, dunkle Ledercouch. Die Kunden, die Ulrike Grave in ihrem Büro in Hamburg-Ottensen empfängt, sollen sich wohl fühlen... Wer von ihr an den Mann oder an die Frau gebracht werden will, muss zum persönlichen Vorstellungsgespräch erscheinen. Für viele ihrer Klienten sei das eine große Überwindung, erzählt Ulrike Grave, denn sie betrachten es als Makel, dass sie Hilfe brauchen, um an einen Partner zu kommen. Die Partnervermittlerin kann dieses Gefühl nicht ganz nachvollziehen, man hole sich doch überall Hilfe: "Wenn ich Zahnschmerzen habe, gehe ich zum Zahnarzt. Das ist doch auch ganz selbstverständlich."... Ulrike Grave muss bei ihrer Arbeit viel Einfühlungsvermögen beweisen. Trotzdem spart sie bei ihren Kunden nicht mit Kritik, wenn das Äußere eine Vermittlung erschwert: "Ich finde, man muss ehrlich sein. Wer sagt denn sonst dem jungen Mann mit den viel zu langen Haaren, dass Frauen darauf nicht stehen."... Die Klienten werden auch nach intimen Kriterien befragt. Ein wichtiger Punkt, findet Ulrike Grave. "Und hören Sie mir bloß auf mit Sex", bekommt die Partnervermittlerin besonders häufig von Frauen zu hören, die in ihren früheren Partnerschaften schlechte Erfahrungen gemacht haben. Auch bei Männern fragt sie vorsichtig nach, wie es mit der Potenz steht. Einige ältere Klienten seien dann erleichtert, dass sie dieses Thema anspricht, denn sie streben vielleicht eine neue Beziehung ohne sexuellen Kontakt an. "Das heißt aber nicht, dass sie sich keine Zärtlichkeit wünschen", betont Ulrike Grave. Fotos von möglichen Partnern zeigt sie ihren Klienten grundsätzlich nicht. Da sei der Unterschied zwischen Bild und Realität häufig zu groß, sagt Ulrike Grave. Wer von ihr vermittelt wird, muss sich beim ersten Treffen einfach überraschen lassen.
Hamburger Abendblatt, Live, 3.7.2008
Das Dilemma der anspruchsvollen
Frau
Partnersuche: Wem das Internet zu suspekt ist, der kann sich zum
Beispiel an die Partner-
vermittlung
Ich und Du
wenden.
Was noch vor einigen Jahren
als verpönt galt, hat sich längst durchgesetzt. Jeder Single kann heute im
Internet nach einer neuen Liebe fahnden und das auch öffentlich erzählen,
ohne schiefe Blicke zu kassieren. Dabei sind auch die Schattenseiten der
anonymen Internetsuche längst entlarvt. Ulrike Grave von der Ottenser
Partnervermittlung Ich und Du kann ein Lied davon singen. In ihrem Büro
landen natürlich auch die Enttäuschten und Frustrierten, die das Netz irgendwie
herausgespült hat. Oder die Älteren, denen das Medium eher fremd ist.
"Häufig kommen Menschen nicht damit zurecht, dass sie einer unter vielen
sind", erzählt Ulrike Grave. "Viele Frauen nehmen die Sache sehr ernst und
treffen auf Männer, die nur auf eine Affäre aus sind. Manche Männer
schwindeln auch, verschweigen zum Beispiel, dass sie Kinder haben." Solche
Erlebnisse können zarte Gemüter schon traumatisieren. Die ausgebildete Paar-
und Familientherapeutin hat ein offenes Ohr für die Wünsche und Nöte ihrer
Klienten. Bis auf ein Drittel der - leider häufig überanspruchsvollen -
Frauen könne sie nahezu jeden vermitteln, sagt Ulrike Grave. "Viele nette
Männer werden von plietschen Frauen sozusagen unterwegs gekrallt", sagt sie.
Umgekehrt gibt es viele Single-Männer, die wenig Beziehungserfahrung haben
und erst einmal "aufgeschlossen" werden müssen. Doch welche Frau hat schon
Lust dazu?
"Ich kann mir von morgens bis abends Geschichten anhören",
sagt Grave. 25 Jahre Telefonseelsorge für das Diakonische Werk sind da schon
ein Beweis. 1999 machte sie sich mit ihrer Partnervermittlung Ich und Du selbstständig. Die Idee kam ihr, als
immer mehr Menschen sich über betrügerische Partnervermittlungen beklagten,
wo sie zum Teil zwischen 5000 und 10.000 DM gelassen hatten - und das häufig
auch noch auf Pump. "Es gibt so viele schwarze Schafe in der Branche", klagt
Grave. Ihr Start wurde erleichtert, weil sich der ehemalige Hamburger
Landespastor und Leiter des Diakonischen Werkes in Hamburg, Dr. Stephan
Reimers, bereit erklärte, die Schirmherrschaft zu übernehmen. Der Gründer
der Obdachlosenzeitung "Hinz & Kunzt" steht für absolute Glaubwürdigkeit.
Ich und Du kostet 680 Euro, bei Nichterfolg nach
einem Jahr erstattet Ulrike Grave ein Viertel davon zurück. Am Anfang steht
ein ausführliches zweistündiges Gespräch, in dem die Suchenden über sich
selbst und ihren Partnerwunsch Auskunft geben. "Die Ausschlusskriterien sind
mir heilig", sagt Ulrike Grave. Wo Frauen vielleicht bis zu 15 Ausschlusskriterien
nennen, haben Männer eventuell nur acht.
Wenige Menschen schickt
sie wieder weg. Dazu zählen "nasse Alkoholiker", Rechts- und Linksradikale
sowie emotional noch stark gebundene Männer und Frauen, zum Beispiel nach
einem Trauerfall. Schwer zu vermitteln sind aber auch Männer ohne einen
höheren Status, die nicht gepflegt und dann auch noch nicht besonders
kommunikativ sind. Bei den Frauen sind es die Zicken und - Lehrerinnen.
Grave hat auch schon Menschen mit Handicap vermittelt. Jedem kann die
patente Frau zumindest einen Rat mit auf den Weg geben. Ich und Du
stellt damit zu den anonymen Partnerbörsen
eine echte Alternative dar.
(ANNETTE STIEKELE)
Ich und Du
Partnervermittlung, Holländische Reihe 31 (Bus 115), Hamburg, T. 040 - 39 90
70 10,
www.ich-und-du.de.

Die
66jährige Heidi S. aus Lübeck hatte sich an "Kühn & Kollegen"
gewandt, weil sie auf die Lockvogel-Anzeige eines Partnervermittlers
hereingefallen war. Dieser suggeriert seit Jahren in seinen Annoncen Woche
für Woche, ideale Partner für ältere Damen in seiner Kartei zu haben:
Hagen/Holger/Richard sind um die 70 Jahre alt, wunderbar groß (nämlich ca.
1.80 m), alle verwitwet, immer PKW-Fahrer, sehr gerne Ärzte i.R., und, der
Traum jeder Frau: Hagen/Holger/Richard hätten gern eine ältere Frau!
Endlich ein "vernünftiger" Mann! Heidi S. las eine Anzeige dieser
Art, rief bei der Partneragentur an, bekam Besuch vom Partnervermittler,
bezahlte das Honorar - und wartet bis heute auf "ihren" Facharzt
i.R.... Kein Wunder, denn es gibt sie nicht, diese konkret beschriebenen
Herren. Die Anzeigentexte werdenäußerst geschickt an die vermeintlichen
Bedürfnisse der älteren Damen angepasst: die Männer, so heißt es gern, sind
"handwerklich begabt", lieben "Gespräche und Ausflüge",
wollen "getrennt wohnen" und brauchen "nur
Zärtlichkeit". - "Kühn & Kollegen" hat den Fall von Frau
S. aus Lübeck dankenswerterweise aufgegriffen und öffentlich gemacht; ich
hatte bei der Redaktionsrecherche eine beratende Funktion und konnte auch
persönlich in der Sendung am 29.5.2008 vor
diesen unseriösen Machenschaften warnen. Frau S. habe ich angeboten, sie
kostenlos in die Ich-und-Du-Kartei aufzunehmen und sie bei der Suche
nach einem Partner zu unterstützen.
In
der Fernsehsendung "Mein Nachmittag"
saß ich am 17.03.2008 zwei munteren Moderatoren gegenüber und
wurde befragt zu den Themen "Wozu braucht man eigentlich eine
Partnervermittlung?", "Was halten Sie von der Partnersuche via
Internet bzw. vom Speed-Dating?" und, mein absolutes Lieblingsthema,
"Woran erkennt man unseriöse Partnervermittlungen?". Der
Marktanteil der einstündigen Sendung lag im Schnitt bei 3,1 % - bei meinem
Auftritt schnellte er hoch auf den Spitzenwert von 4,4 %....
Sein
Traum: eine Partnerin
Unter dieser Überschrift wurde am 15.03.2008 im
"Journal", der Wochenendbeilage des Hamburger Abendblattes, der
Brief einer Dame veröffentlicht, die um Hilfe bei der Suche nach einer
Partnerin für ihren behinderten Sohn bat. - In der ausführlichen Antwort
wurde auf meine Arbeit bei "Ich und Du" verwiesen und die
dankbare Mutter einer ehemaligen Klientin zitiert, die ich glücklich
vermittelt hatte: "Als Mutter einer behinderten Tochter", hatte
sie dem Abendblatt geschrieben, "habe ich im Lauf meines Lebens viele
heranwachsende und erwachsene behinderte Menschen kennen gelernt. Größter
Wunsch und zugleich schmerzlichstes Problem ist für fast alle das Finden
eines Partners. Manch verbaler Hieb und die eigene glasklare Einsicht in die
vorhandenen Defizite führen nicht selten zu der hilflosen Überzeugung,
ewiger Verlierer zu sein und bleiben zu müssen... Meine Tochter (33) hat
den Mut aufgebracht und bei Ulrike Graves Partnervermittlung "Ich und
Du" angerufen. Dass Frau Grave ihr dann auf sehr einfühlsame Art einen
Freund vermitteln konnte, hat meiner Tochter unglaublich gut getan. Sie ist
innerlich zur Ruhe gekommen, fühlt sich nicht mehr beiseite geschoben - sie
strahlt Freude aus: privat und im Beruf. Sie kann endlich von Herzen lachen
und ganz unverkrampft an Freuden und Problemen anderer Anteil nehmen. Es
geht Frau Grave ehrlich darum, in ihrer Vermittlung gerade auch etwas für
Behinderte zu tun, weil sie weiß, wie wichtig es für das Lebens- und
Selbstwertgefühl besonders der behinderten Menschen ist, teilzuhaben an
dem, was ihnen gesunde Menschen vorleben... Es lohnt sich, glaube ich, Mut
zu haben und anzurufen. Und die Vermittlung ist gar nicht so teuer."
Partnersuche
- nur Glücksache oder kluge Strategie?
Im "öffentlichen Wohnzimmer Altonas" ging es am
11.12.2007 um konkrete Lebenshilfe; dazu wurden echte Experten
eingeladen: Professor Hantel-Quitmann (Autor des Buches "Der
Geheimplan der Liebe"), Nicoletta Schiller (bis vor kurzem bei
Parship) und ich als Vertreterin einer klassischen Partneragentur, die
"handverlesen" vermittelt. Moderation: Gabriele Heise/NDR Info.
Wir sprachen darüber, wie Partnersuche überhaupt funktioniert, wie man
vorgehen sollte, was hilfreich/hinderlich ist; wir diskutierten über den
Sinn und Unsinn so genannter psychologischer Profile, natürlich auch über
Unterschiede zwischen Frauen und Männern und über Erfolgsaussichten.
Zu unserer großen Freude beteiligten sich auch die Gäste lebhaft und
berichteten über ihre Erfahrungen rund um das Thema Partnerfindung.
Merke: Selbst der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt (Lao Tse)...
"Bei
Ulrike Grave, 55, melden sich fast täglich Paarungswillige, die eine
Odyssee durch diverse Agenturen hinter sich
haben. Die Inhaberin der Hamburger Partnervermittlung "Ich
und Du", der ersten kommerziellen Kuppelbörse mit dem Segen der
evangelischen Kirche, muss
immer wieder eine Frage beantworten: "Sind Sie ehrlich - oder auch
eine von den Abzockern?"
Der Hintergrund für diese Zeilen war ein sehr ausführliches Interview der
SPIEGEL-Autorin Andrea Brandt mit mir zum Thema "Odyssee bei der
Partnersuche". Tatsächlich haben viele meiner Klienten einen langen
Weg der Partnersuche hinter sich: immer wieder enttäuscht von den
Misserfolgen bei der Suche mittels Anzeigen, jahrelang glücklos bei der
anonymen Lotterie im Internet, Unmengen an Geld bei windigen
Partnervermittlungen verloren ...
Bedauerlicherweise sind auch für den SPIEGEL Skandale interessanter als
Berichte über seriöse Arbeit - aber Sie haben ja nun die richtige Adresse
gefunden! Der Spiegel Nr. 12/2006
Mehr als sieben Millionen Singles leben in
Deutschland - Tendenz steigend. Auf der Suche nach dem Partner fürs Leben
vertrauen immer weniger von Ihnen auf ihr Glück, immer mehr aber auf die Hilfe
von Dating-Agenturen, Zeitungsinseraten und Partnervermittlungen. Die ZDF-Reportage von Tonja Pölitz begleitete Singles
unterschiedlichen Alters bei ihren Versuchen, ein neues Lebensglück zu
finden. Beispiel für eine seriöse
Partnervermittlung war
Ich und Du; zwei Klienten von mir und ich selbst kamen
in der Reportage "Herz sucht
Herz" am 24.Oktober 2004 ausführlich zu Wort.
Partnersuche - wie den Richtigen finden? war Titel und Thema des Nachtcafés am 30.01 2004, der wöchentlichen Talkshow des SWR. Moderator Wieland Backes hatte mich mit fünf anderen Gästen
eingeladen, um über unsere Erfahrungen mit diesem heute offenbar so
schwierigen Thema zu diskutieren. Das lebhafte Gespräch hat nicht nur uns
Teilnehmern viel Spaß gemacht, sondern offenbar auch vielen Zuschauern:
immerhin haben fast 1 Million Zuschauer im ganzen Bundesgebiet die Sendung
gesehen, der Marktanteil im Sendgebiet betrug knapp 15%.

Die Wissenschaftsabteilung des Hessischen Rundfunks
fragte mich ("... um über dieses Thema nicht immer mit den üblichen
Soziologen zu reden ...") in einem Live-Interview am 26.
Januar 2004: Wie steht's um die Ehe? Wer traut sich noch? Aus welchen
Gründen? Und zum Schluss noch die Frage: Auslaufmodell Ehe - müssen wir uns
Sorgen machen?
Ursula
Herrndorf schreibt unter der Überschrift "Wege einen
Partner zu finden" im Hamburger Abendblatt vom 26. September
2003: "Wer keinen Partner hat, kann unterschiedliche Wege zu
einem neuen Glück einschlagen. Der vielleicht aussichtsreichste, aber auch
teuerste ist die Beauftragung einer Agentur für Partnervermittlung. Rund
1.500€ ermittelte die Stiftung Warentest als Durchschnittspreis. Wer sich
an eine solche Agentur wendet, sollte auf Seriosität achten. Merkmale
können die Dauer ihres Bestehens sein, aber auch der Eindruck des ersten
Gesprächs. Als seriös und vergleichsweise preiswert gilt die Partnervermittlung
Ich und Du von Ulrike Grave. Die Paartherapeutin
und ehemalige Telefonseelsorgerin nimmt sich viel Zeit, um Wünsche und
Vorlieben ihrer Kunden kennen zu lernen. Ein Vermittlungsvertrag über die
Dauer eines Jahres kostet bei ihr 680€."
In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 14. September 2003 schreibt Eva Wilke über die "ungeschriebenen Gesetze der
Partnerwahl". Sie berichtet über meine Erfahrungen mit der Vermittlung
von Männern und Frauen und schreibt unter anderem: "Als
Paartherapeutin weiß sie: 'Jemanden zu sehen ist total wichtig'. Eine
gewisse Vor-Auswahl können Agenturen treffen, die eine seriöse
Partnervermittlung anbieten. 'Viele Menschen schummeln aber ganz
fürchterlich bei ihrer Selbsteinschätzung', weiß die Agenturbesitzerin
Grave ... sie rät: Wer eine Agentur als Vermittler einschaltet, könnte bei
der Suche viel Zeit und Energie sparen."
"Partnervermittlerin Ulrike Grave
kämpft gegen den schlechten Ruf ihres "Gewerbes".
Professionalität, Seriosität und ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis sind
ihre Waffen gegen die oft unlauteren "Geschäfte mit der
Einsamkeit". Die verheiratete Mutter eines 14-jährigen Sohnes ist
nebenbei praktizierende Paar- und Familien-Therapeutin und kann auf eine
25-jährige Erfahrung als Telefon- seelsorgerin zurückblicken. Bei der
Gründung ihrer Partnervermittlung
Ich und Du konnte sie vor fast vier Jahren
("Diese Lebensdauer ist in dieser Branche schon eine Seltenheit")
den ehemaligen Hamburger Landespastor Reimers als Schirmherrn gewinnen.
"Ich vermittle nur Klienten, die wirklich an einer ernsthaften
Partnerschaft interessiert sind", betont die 52-Jährige. Am Anfang
steht bei ihr das persönliche Gespräch, bei dem - um böse Überraschungen zu
vermeiden - klare Ausschlusskriterien (Alter, Figur, Größe, Wohnort,
Bildungsstand, sexuelle Vorlieben) festgelegt werden.
Als Gast in TV- und Radio-Talkshows wird der Theater- und Kabarett-Fan
nicht müde, immer wieder auf diese "Qualitäts-Prüfsteine"
hinzuweisen."
hamburger
wirtschaft, Ausgabe 1/2003
Interview von Martin Koch für DeutschlandRadio Berlin zum Thema: "Landwirte und Partnersuche". Ich berichtete über meine
Erfahrungen zu diesem Thema und die schwierige Suche nach möglichen
Partnerinnen, die von sich aus gerne auf einem Hof leben möchten - denn:
Keine Frau - keine Zukunft für den Betrieb. So sieht es leider oft aus. Sendetermin war der 22.07.2002
Die Redaktion Kultur / Wissenschaft (Kirche und Leben) des ZDF sendete am 23. Dezember 2001 in seiner wöchentlichen Sendereihe "Zur Zeit" einen längeren Magazinbeitrag über Ich und Du. Natürlich war Autorin Sibylle Trost die Frage nach dem
"Christlichen" bei meiner Vermittlungsarbeit wichtig. Ansonsten
spielten die Ausschlusskriterien und die zusammen mit der renommierten
Werbeagentur Kolle Rebbe gerade gestartete Initiative zu einer neuen
Öffentlichkeitsarbeit eine besondere Rolle.
Die Frauenredaktion vom Hessischen Rundfunk bat mich um ein Live-Telefon-Interview am 19. September 2001. Ich beantwortete Fragen wie:
Was leistet die Vermittlung per Internet; Gefahren, Bluff und Kommerz? Wie
sind seriöse von unseriösen Angeboten zu unterscheiden? Welche Regeln kann
man Partnersuchenden mit auf den Weg geben? Welche emotionalen Risiken
birgt das Spiel mit der Leidenschaft etc.
In einer Reportage stellte das Hamburger Journal am 31. August 2001 meine Partnervermittlung und einige Klientinnen und Klienten
vor. Autorin Inge Averdunk konzentrierte sich auf Männer und Frauen
jenseits der 50 und machte aus Ich und Du
unversehens eine "Agentur für Ältere" ... Erwartungen und
Hoffnungen der Klientinnen und Klienten, das Funktionieren der Vermittlung
und einige schöne Zitate aus Briefen von glücklich vermittelten Paaren
bildeten die Schwerpunkte dieser Sendung des NDR.
Am 17. Mai 2001
hatte ich eine Einladung des Hörfunkprogramms NDR 4 zur Teilnahme an einer Anrufsendung. In der einstündigen
"Redezeit" ging es um das Thema "Schluss mit dem Alleinsein - wie finde ich einen neuen
Partner?" Außer mir nahm noch
die Psychologin Corinna Bestmann-Seidel aus Wedel an der Sendung teil, die
von Gabriele Heise moderiert wurde.
"Wer passt zu wem?
Wie gelingen Partnerschaften?"
Das war das Thema einer Talkrunde im Südwest-Fernsehen, in die ich am 23. Februar 2001 eingeladen war, um als Gast mitzureden. Außerdem dabei: Der
Wissenschaftler der Liebe, Prof. Dr. Michael Lukas Moeller; die
Bestsellerautorin Julia Onken; der Regisseur und Schauspieler Pierre
Franckh; die Journalistin und Autorin Gaby Hauptmann.
Auftritt im ERSTEN in der Talkshow von
Jürgen Fliege am 19. September 2000 zum Thema "Partnervermittlung
- das üble Geschäft mit der Einsamkeit" als Vertreterin einer seriösen Form der Partnervermittlung.
Die Sendung wurde von knapp einer Million Zuschauern in Deutschland
gesehen.
"Nicht irgendeine Sekte, sondern die evangelische
Diakonie Hamburg steht hinter der neuen bundesweit agierenden
Partnervermittlung "Ich und
Du". Unter der
Schirmherrschaft des Hamburger Landespastors Stephan Reimers hat die
frühere Telefonseelsorgerin Ulrike Grave das erste kommerzielle Heiratsinstitut
gegründet, das ... mit kirchlichem Qualitätssiegel auf dem hart umkämpften
Heiratsmarkt um Klienten werben darf: Ein Pastor und eine
Diakoniemitarbeiterin prüfen die Geschäftsberichte und bürgen im Beirat des
Unternehmens für Seriosität." Der Spiegel Nr. 30 / 1999
"Im Gegensatz zu herkömmlichen
"christlichen" Partnervermittlungen wendet sich Grave nicht nur
an christliche Kunden. Das Besondere an "Ich und Du" liegt vielmehr in der persönlichen Beratung. Dabei dürfte
Grave ihre Ausbildung als Ehe- und Familienberaterin zugute kommen."
Deutsches
Allgemeines Sonntagsblatt, Nr. 27 / 1999
"Ursprünglich sollte die Partnervermittlung
ganz im Diakonischen Werk Hamburg angesiedelt werden. Landespastor Stephan
Reimers sagt, warum das nicht möglich war: 'Wir konnten und können dafür
keine Planstelle einrichten. Deshalb freue ich mich über die Initiative von
Frau Grave und unterstütze sie in ihrem Vorhaben' ".
Hamburger
Abendblatt vom 23.6.1999
|